Meine eigene Geschichte

Im Februar 2018 erhielten wir die Nachricht, dass meine Mutter an unheilbarem Lungenkrebs leidet. Ich war mitten in den Wechseljahren, mein 13-jähriger Sohn wechselte gerade die Schule. Bereits mehr als ein Jahr lang hatte ich täglich Magenschmerzen, Magenkrämpfe und Übelkeit und wusste fast nicht mehr, was ich essen sollte.

Im Juni bekam ich von meinem Hausarzt die Diagnose Burn-Out. Im Herbst desselben Jahres wurde mir ausserdem mitgeteilt, dass ich den sogenannten Heliobacter Pylori in mir trage (ein sehr schwer zu behandelndes Bakterium, das sich lebenslang im Magen festsetzen kann und Geschwüre verursacht).

Als meine Mutter Ende August in ein Hospiz verlegt wurde, kehrte mein Stiefvater zu seiner ersten Familie zurück. Während dieser Zeit verließen auch andere (damals für mich sehr wichtige) Menschen langsam mein Leben. Ich wusste: 'Alles, was nicht mehr zu mir gehört, darf gehen...' und so war ich in einem tiefen Prozess des Abschied-Nehmens und Loslassens. Meine Mutter verstarb am 5.12.2018.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2019 hatten meine Bauchschmerzen weiter zugenommen. Ich aß kaum noch etwas, alles verursachte Schmerzen und gleichzeitig war ich die ganze Zeit hungrig. Mein Bauch war ständig geschwollen, mein Herz schwer und mein Kopf leer. Der Arzt konnte mir nicht helfen (ich habe auch die Antibiotika, Entzündungshemmer und Antazida usw. abgelehnt). Die alternative Medizin brachte zwar Erleichterung, aber konnte das Problem auch nicht lösen.

Ich war nicht mehr in der Lage, gute Leistungen zu erbringen, schlief sehr schlecht, hatte Konzentrationsprobleme, war ständig müde und hatte mit starken Gefühlsschwankungen zu kämpfen.

Nichts machte mich mehr wirklich glücklich. Es wurde für mich immer schwieriger, gegenüber meinen Freunden und Kunden "den Schein aufrecht zu erhalten" und weiterhin gute Leistungen zu erbringen. Das tägliche Leben wurde immer mehr zu einer Belastung. Aus dem einst unbeschwerten Optimisten war ein Mensch geworden, der nur noch funktionierte.


Jetzt ist es August 2019, und um das Ende dieser Geschichte vorwegzunehmen: Ich konnte mich vollständig heilen, bin frei von sämtlichen Beschwerden und auf allen Ebenen vollständig genesen.

Was hat mir geholfen? Wie habe ich das alles geschafft? Warum bin ich jetzt wieder mit voller Freude in meinem Leben? Warum kann ich jetzt wieder gute Leistungen erbringen? Warum schlafe ich jetzt besser? Warum bin ich emotional stabil?

Ganz einfach: Ich habe meinem Körper die Chance und die Möglichkeit gegeben, sich selbst zu heilen! Geistig, geistig und körperlich.